20. April 2013
Neue Schätze und Aleppo die Zweite
Letzte Woche habe ich ein Päckchen von Brixie bekommen, ich muss euch das unbedingt zeigen!
Wir tauschen schon länger Seifen und anderes, ich mag Brixies Seifen sehr gerne. Optisch 100% mein Geschmack, die Zusammenstellung entspricht den Ölen und Fetten, die ich bevorzuge und die Gesamtaufmachung ist einfach nur professionell. Ich liebe diese Seifen! Eine hat es nicht aufs Foto geschafft - eine Kaffeeseife liegt schon in der Seifenschale in der Küche. Vielen vielen Dank, ich habe alles in meine Angeberschale im Flur gepackt, dort dürfen die Seifen noch ein wenig reifen.
Aleppo var.Mini
Gestern habe ich mein letztes Lorbeerfett verseift, diesmal nach dem Rezept von Mini. Es war doch noch recht viel, ich habe knapp 1kg Gesamtfettmasse herausbekommen. Blöd nur, dass die Seife var.Mini jetzt den chameleon-Stempel hat und nicht die var.chameleon...
In der Seife sind enthalten:
610g Olivenöl, je 145g Lorbeerfett und Babassuöl, 35g Rizinusöl, 10% Sole, 8% Zucker und Seide.
Die Laugenflüssigkeit habe ich wieder reduziert auf 20%, die Seife hat im Ofen gegelt - da muss ich nicht so lange warten.
Ich habe immer noch keine neue Gitarrensaite, die ich zum Schneiden benutzen kann, also habe ich wieder den angeschliffenen Teigspatel benutzt. Die Oberfläche ist grandios, aber im untersten Stück bricht die Seife durch einen "voreilenden Riss". Ich habe probiert, schneller zu schneiden, da ging es besser, aber die Stücke werden ein wenig schief. Hat jemand einen Tipp für mich?
17. April 2013
Recycling, Aleppo und Kaffee
Drei weitere Seifen sind am vergangenen Wochenende entstanden. (Ich war Sonntag alleine in der Küche und habe das ausgenutzt). Mit der ersten bin ich nicht zufrieden, aber was soll´s...
Bei allen drei Seifen habe ich endlich mal eine Gelphase im Ofen hinbekommen, 1 Stunde bei 50°C. Sonst versuche ich Gelphasen wegen der oft enthaltenen Milchprodukte zu vermeiden. Aber es ist schon erstaunlich, wie hart die Seifen dadurch werden und wie gut sie sich schneiden lassen.
Recyclingpunkt
Könnt ihr euch noch an die ersten Recycling-Kunststoffe erinnern? Daran erinnert meine Seife - leider! Mit Alkanna stehe ich nach wie vor auf keinem guten Fuß und die Konfettischnipsel im Seifenleim waren auch keine wirklich gute Entscheidung. Die Punkte auf der Oberseite habe ich bei Bbee und Brixie hemmungslos geklaut, sie gefallen mir ganz gut. Ich hatte noch Sancha Inchi-Öl im Kühlschrank stehen, das ich bis zum Verfallsdatum nie in Kosmetik untergebracht hätte, also kam es in diese Seife.
Das Rezept:
je 25% Olivenöl und Kokosöl, 20% Palmöl, 10% Erdnussöl (Alkannamazerat), 9% Sancha Inchi-Öl, 9% Sheabutter,
2% Stearinsäure. In der Lauge sind etwas Sole, Zucker und Seide, Sojacreme kam zu den Fetten. Beduftet habe ich mit PÖ Cranberry Orange von The Fragrancy, das total lecker riecht.
Beim Schneiden ist mir die Gitarrensaite im Stückwerker gerissen, ich hatte keinen Ersatz und musste mit einem angeschliffenen Teigspachtel weiterschneiden. Das Ergebnis ist beeindruckend glatt.
Außerdem habe ich einen Tischkäsehobel erstmals zum Glätten benutzt - naja, das muss ich noch üben...
Aleppo var. chameleon
Mini hat Alepposeife mit Schaumfett gemacht, das wollte ich auch gerne probieren. Ich liebe echte Alepposeife, aber meine Quelle ist leider versiegt...Und für die lange Reifezeit einer Olivenölseife mit Lorbeeröl bin ich ein wenig zu ungeduldig.
Ich habe verseift:
65% Olivenöl nativ, 20% Babassuöl, 15% Lorbeerfett.
In der Lauge ist ein wenig Sole und etwas Zucker, die Laugenflüssigkeit habe ich reduziert auf 20% der Fettmenge. Überfettet habe ich mit 8%. Der Duft der verseiften Öle ist einfach göttlich, und die Farbe sowieso. Also nix gefärbt und beduftet, das wäre hier Sünde.
Sorry für die vielen Bilder, aber ich liebe die Seife jetzt schon!
Das letzte Bild zeigt den Unterschied zwischen mit Schneiddraht geschnittener und mit angeschliffener Spachtel geschnittener Seife:
Kaffeeseife mit Kaffee-Öl
Meine Nr 150! Und ich mag sie gerne. Geklaut habe ich auch hier bei Bbee und Brixie , ich finde diese Art der Resteverwertung einfach großartig! Ich komme mir ein wenig dekadent vor, weil ich einen Teil meines tollen Kaffesamenöls von den Maienfelsern in die Seife gegeben habe...
Die Seife enthält:
30% Olivenöl, je 25% Babassuöl und Reiskeimöl, 9% Kaffeesamenöl geröstet, 9% Sheabutter, 2% Stearinsäure. Die Lauge ist mit sehr starkem Espresso uns zusätzlich Instantkaffeepulver angesetzt und enthält 5% Sole und Zucker sowie etwas Seide (es hat fürchterlich gestunken!). Zu den Fetten kam ein Schwupps Sojacreme. Beduftet habe ich mit viel PÖ Black Coffee und ein wenig PÖ Vanilla bean, beide von Gracefruit. Im unteren Teil habe ich etwas Seifenleim mit ein wenig TiO aufgehellt und marmoriert.
Bei allen drei Seifen habe ich endlich mal eine Gelphase im Ofen hinbekommen, 1 Stunde bei 50°C. Sonst versuche ich Gelphasen wegen der oft enthaltenen Milchprodukte zu vermeiden. Aber es ist schon erstaunlich, wie hart die Seifen dadurch werden und wie gut sie sich schneiden lassen.
Recyclingpunkt
Könnt ihr euch noch an die ersten Recycling-Kunststoffe erinnern? Daran erinnert meine Seife - leider! Mit Alkanna stehe ich nach wie vor auf keinem guten Fuß und die Konfettischnipsel im Seifenleim waren auch keine wirklich gute Entscheidung. Die Punkte auf der Oberseite habe ich bei Bbee und Brixie hemmungslos geklaut, sie gefallen mir ganz gut. Ich hatte noch Sancha Inchi-Öl im Kühlschrank stehen, das ich bis zum Verfallsdatum nie in Kosmetik untergebracht hätte, also kam es in diese Seife.
Das Rezept:
je 25% Olivenöl und Kokosöl, 20% Palmöl, 10% Erdnussöl (Alkannamazerat), 9% Sancha Inchi-Öl, 9% Sheabutter,
2% Stearinsäure. In der Lauge sind etwas Sole, Zucker und Seide, Sojacreme kam zu den Fetten. Beduftet habe ich mit PÖ Cranberry Orange von The Fragrancy, das total lecker riecht.
Beim Schneiden ist mir die Gitarrensaite im Stückwerker gerissen, ich hatte keinen Ersatz und musste mit einem angeschliffenen Teigspachtel weiterschneiden. Das Ergebnis ist beeindruckend glatt.
Außerdem habe ich einen Tischkäsehobel erstmals zum Glätten benutzt - naja, das muss ich noch üben...
Aleppo var. chameleon
Mini hat Alepposeife mit Schaumfett gemacht, das wollte ich auch gerne probieren. Ich liebe echte Alepposeife, aber meine Quelle ist leider versiegt...Und für die lange Reifezeit einer Olivenölseife mit Lorbeeröl bin ich ein wenig zu ungeduldig.
Ich habe verseift:
65% Olivenöl nativ, 20% Babassuöl, 15% Lorbeerfett.
In der Lauge ist ein wenig Sole und etwas Zucker, die Laugenflüssigkeit habe ich reduziert auf 20% der Fettmenge. Überfettet habe ich mit 8%. Der Duft der verseiften Öle ist einfach göttlich, und die Farbe sowieso. Also nix gefärbt und beduftet, das wäre hier Sünde.
Sorry für die vielen Bilder, aber ich liebe die Seife jetzt schon!
Das letzte Bild zeigt den Unterschied zwischen mit Schneiddraht geschnittener und mit angeschliffener Spachtel geschnittener Seife:
Kaffeeseife mit Kaffee-Öl
Meine Nr 150! Und ich mag sie gerne. Geklaut habe ich auch hier bei Bbee und Brixie , ich finde diese Art der Resteverwertung einfach großartig! Ich komme mir ein wenig dekadent vor, weil ich einen Teil meines tollen Kaffesamenöls von den Maienfelsern in die Seife gegeben habe...
Die Seife enthält:
30% Olivenöl, je 25% Babassuöl und Reiskeimöl, 9% Kaffeesamenöl geröstet, 9% Sheabutter, 2% Stearinsäure. Die Lauge ist mit sehr starkem Espresso uns zusätzlich Instantkaffeepulver angesetzt und enthält 5% Sole und Zucker sowie etwas Seide (es hat fürchterlich gestunken!). Zu den Fetten kam ein Schwupps Sojacreme. Beduftet habe ich mit viel PÖ Black Coffee und ein wenig PÖ Vanilla bean, beide von Gracefruit. Im unteren Teil habe ich etwas Seifenleim mit ein wenig TiO aufgehellt und marmoriert.
16. April 2013
Mariechen
Die kleine Tochter einer Freundin heißt Marie und bekommt von mir eine Mädchenseife - sie ist noch in der Rosa-Phase (Ich habe überlegt, mit Sonnenbrille zu schneiden, so sehr tat die Farbe meinen Augen weh...) Und das Seiflein duftet nach Strawberry Fields - passend zum Rosa und nicht passend für meine Nase. Aber was tut man nicht alles für süsse kleine Damen...
Verseift habe ich: 34% Olivenöl, 24% Kokosöl, 15% Erdnussöl, 15% Macadamianussöl, 10% Sheabutter, 2% Stearinsäure. In der Lauge ist ein wenig Sole und Zucker und ich habe die Laugenflüssigkeit zugunsten eines kräftigen Schusses Kokoscreme reduziert. Gefärbt ist mit Pink Passion von Parfumwolke, ein wenig Mica für die Ader und gemischt mit Olivenöl für das Topping geben extra Glitzer. Am besten gefallen mir ehrlich gesagt die Blümchen, der Rest ist mir zu mädchenhaft...aber kleine Mädchen sind hoffentlich mehr begeistert!
14. April 2013
König Drosselbart
Meine erste Rasierseife! Gestern habe ich es endlich geschafft, nachdem ich schon seit mehr als 4 Wochen am Rezept herumplane. Es ist eine Mischverseifung (auch meine erste) 50% NaOH und 50% KOH mit 6% Überfettung.
Rasierseife konzipiert man ein wenig anders als normale Seife. Mischverseifung ist günstig für mehr Schaum, daneben wird auch ein höherer Anteil an Schaumfett und Rizinusöl dazugegeben, um das Schaumvolumen zu fördern. Die große Menge Stearinsäure soll den Schaum stabilisieren. Kaolin erleichtert das Gleiten der Klinge und zusätzliches Glycerin macht die Haare weich für besseren Schnitt. Mit 6% Überfettung liege ich wahrscheinlich an der Obergrenze für günstige Überfettungen bei Rasierseifen.
Das Rezept:
33% Babassuöl, 22% Olivenöl, 15% Avocadoöl grün, 10% Rizinusöl, 10% Sheabutter, 5% Lanolin, 5% Stearinsäure.
In der Lauge (30% Flüssigkeit) sind 10% Sole und 10% Zucker sowie etwas Seide enthalten. Zusätzlich gab ich 5% Kaolin zu den Fetten und zum Seifenleim gab ich einen Klecks Mascarpone, den ich zuvor mit 2% Glycerin 99%ig verrührt hatte.
Da meine Kollegen die Versuchskaninchen spielen, habe ich einen männlichen Duft aus den ÄÖs Gurjunbalsam, Himalayazeder, Koriander, Amyris, Orange und Lemongras gemixt.
Ich habe den Seifenleim direkt in Schalen gefüllt. Es ist ein wildes Durcheinander als alten Tassen, Zuckerdosen und anderen Schälchen. Jetzt bin ich sehr neugierig...
Ich möchte dieses Rezept irgendwann demnächst als reine NaOH-Verseifung probieren, um einen Vergleich zu haben. Da werde ich auch wieder ein wenig mehr gestalten...
Aber vielleicht gibt es noch einen Stempel auf die Oberfläche, mal sehen.
Habt ihr Erfahrungen mit Rasierseifen?
Edit:
Ich habe heute Schaum geschlagen - drei Tage nach der Herstellung ist dieser wunderbar cremig, feinporig, stabil und reichlich - ich bin begeistert!
Rasierseife konzipiert man ein wenig anders als normale Seife. Mischverseifung ist günstig für mehr Schaum, daneben wird auch ein höherer Anteil an Schaumfett und Rizinusöl dazugegeben, um das Schaumvolumen zu fördern. Die große Menge Stearinsäure soll den Schaum stabilisieren. Kaolin erleichtert das Gleiten der Klinge und zusätzliches Glycerin macht die Haare weich für besseren Schnitt. Mit 6% Überfettung liege ich wahrscheinlich an der Obergrenze für günstige Überfettungen bei Rasierseifen.
Das Rezept:
33% Babassuöl, 22% Olivenöl, 15% Avocadoöl grün, 10% Rizinusöl, 10% Sheabutter, 5% Lanolin, 5% Stearinsäure.
In der Lauge (30% Flüssigkeit) sind 10% Sole und 10% Zucker sowie etwas Seide enthalten. Zusätzlich gab ich 5% Kaolin zu den Fetten und zum Seifenleim gab ich einen Klecks Mascarpone, den ich zuvor mit 2% Glycerin 99%ig verrührt hatte.
Da meine Kollegen die Versuchskaninchen spielen, habe ich einen männlichen Duft aus den ÄÖs Gurjunbalsam, Himalayazeder, Koriander, Amyris, Orange und Lemongras gemixt.
Ich habe den Seifenleim direkt in Schalen gefüllt. Es ist ein wildes Durcheinander als alten Tassen, Zuckerdosen und anderen Schälchen. Jetzt bin ich sehr neugierig...
Ich möchte dieses Rezept irgendwann demnächst als reine NaOH-Verseifung probieren, um einen Vergleich zu haben. Da werde ich auch wieder ein wenig mehr gestalten...
Aber vielleicht gibt es noch einen Stempel auf die Oberfläche, mal sehen.
Habt ihr Erfahrungen mit Rasierseifen?
Edit:
Ich habe heute Schaum geschlagen - drei Tage nach der Herstellung ist dieser wunderbar cremig, feinporig, stabil und reichlich - ich bin begeistert!
10. April 2013
Orangenseife und Konfettiseife
Ich habe am Wochenende zwei Seifen gemacht. Die erste ist eine PÖ-Testseife mit einem neuen PÖ von Parfumwolke, Sanne hatte auf ihrem Blog Testsiederinnen gesucht, die zweite ist eine Konfettiseife, weil ich zu faul zum Aussalzen bin :-)
Fresh Squeezed Orange
Für den PÖ-Test gab es die Vorgabe, das 25er Rezept, Überfettung 6% mit 33% Flüssigkeitsanteil und ohne den Prozess verändernde Zusätze zu verwenden. Arbeitstemperatur 35...40°C.
Also je 25% Rapsöl, Olivenöl, Kokosöl, Palmöl. Von der Flüssigkeitsmenge habe ich die Lauge aus 10% Sole und 16% destilliertem Wasser angerührt und die Restflüssigkeit als Kokoscreme zu den Fetten gegeben.
Als der Seifenleim kartoffelsuppenartig war, nahm ich 50g Seifenleim ab, der unbeduftet und ungefärbt blieb, habe dann das PÖ zugegeben (4% der Fettmasse) und nahm noch zweimal 50g weg. Eine Portion wurde mit Margo cutipp gelb gefärbt und die letzte Portion mit einer Mischung aus Tropical Juice und Ruby Red von Parfümwolke.
Den restlichen Leim habe ich bis zum Puddingstadium weitergerührt, um die Marmorierung hinzubekommen. Die Hälfte davon kam in die schräggestellte Blockform, dann habe ich abwechselnd die drei extra-Leime über den Längsrand eingegossen und zum Schluss den Rest des Hauptleimes in die dafür wieder gerade stehende Form gefüllt.
Danke an dandelion für die grandiose Zebra-Methode!
Der Duft ist absolut brav, ich kann bisher keine Verfärbung feststellen und angedickt hat nichts bei der Verarbeitung (Temperatur knapp unter 35°C). Der Geruch ist unglaublich toll, meine ganze Küche hat nach Orangen geduftet!
Mohn-Kokos-Seife
Die zweite Seife ist eine Konfettiseife, bei der ich Reste einer Kürbisseife verarbeitet habe. Brixie hat mich zur Farbkombination blau-braun inspiriert, weshalb der Leimteil, in dem die Konfettistücke sind, mit Ultramarinblau gefärbt ist.
Die Seife besteht aus 32% Olivenöl, 26% Babassuöl, je 10% Palmöl, Mohnöl, Rapsöl, Sheabutter und 2% Stearinsäure. Die Lauge ist wieder reduziert angerührt mit 10% Sole, 7% Zucker und etwas Wasser, die Restflüssigkeit kam als Kokoscreme zu den Fetten. Beduftet habe ich mit PÖ Watercress & Aloe von Natures Garden.
Die Oberfläche der Seife ist unglaublich glatt, obwohl keine Seide enthalten ist - ich liebe diese Haptik und freue mich schon aufs Waschen...
Fresh Squeezed Orange
Für den PÖ-Test gab es die Vorgabe, das 25er Rezept, Überfettung 6% mit 33% Flüssigkeitsanteil und ohne den Prozess verändernde Zusätze zu verwenden. Arbeitstemperatur 35...40°C.
Also je 25% Rapsöl, Olivenöl, Kokosöl, Palmöl. Von der Flüssigkeitsmenge habe ich die Lauge aus 10% Sole und 16% destilliertem Wasser angerührt und die Restflüssigkeit als Kokoscreme zu den Fetten gegeben.
Als der Seifenleim kartoffelsuppenartig war, nahm ich 50g Seifenleim ab, der unbeduftet und ungefärbt blieb, habe dann das PÖ zugegeben (4% der Fettmasse) und nahm noch zweimal 50g weg. Eine Portion wurde mit Margo cutipp gelb gefärbt und die letzte Portion mit einer Mischung aus Tropical Juice und Ruby Red von Parfümwolke.
Den restlichen Leim habe ich bis zum Puddingstadium weitergerührt, um die Marmorierung hinzubekommen. Die Hälfte davon kam in die schräggestellte Blockform, dann habe ich abwechselnd die drei extra-Leime über den Längsrand eingegossen und zum Schluss den Rest des Hauptleimes in die dafür wieder gerade stehende Form gefüllt.
Danke an dandelion für die grandiose Zebra-Methode!
Der Duft ist absolut brav, ich kann bisher keine Verfärbung feststellen und angedickt hat nichts bei der Verarbeitung (Temperatur knapp unter 35°C). Der Geruch ist unglaublich toll, meine ganze Küche hat nach Orangen geduftet!
Mohn-Kokos-Seife
Die zweite Seife ist eine Konfettiseife, bei der ich Reste einer Kürbisseife verarbeitet habe. Brixie hat mich zur Farbkombination blau-braun inspiriert, weshalb der Leimteil, in dem die Konfettistücke sind, mit Ultramarinblau gefärbt ist.
Die Seife besteht aus 32% Olivenöl, 26% Babassuöl, je 10% Palmöl, Mohnöl, Rapsöl, Sheabutter und 2% Stearinsäure. Die Lauge ist wieder reduziert angerührt mit 10% Sole, 7% Zucker und etwas Wasser, die Restflüssigkeit kam als Kokoscreme zu den Fetten. Beduftet habe ich mit PÖ Watercress & Aloe von Natures Garden.
Die Oberfläche der Seife ist unglaublich glatt, obwohl keine Seide enthalten ist - ich liebe diese Haptik und freue mich schon aufs Waschen...
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